Newsletter

Die neue Ausgabe des Agent-Letters der Versicherungsagenten informiert über die „Vermittlung von Vorsorge- und Pensionskassenverträgen durch Versicherungsagenten„. In welchem Rahmen die Agenten Vorsorge- und Pensionskassenverträge (inklusive Hinterbliebenen- und Individualitätsvorsorge) an Kunden vermitteln dürfen.

Zur Ausgabe 16.10.2020

Die Ausgabe vom 09.10.2020 des Agent-Letters der Versicherungsagenten beschäftigt sich mit dem Thema „Kontrolle von Beratungsprotokollen“.

Vertreter der Finanzmarktaufsicht haben sich mit Vertretern der Makler und Finanzdienstleister, des VVO, einzelner Versicherer sowie MMag. Trojer/BMDW zu offenen Fragen ausgetauscht.

Zur Ausgabe 09.10.2020

Kurzübersicht der FMA mit Rechtsgrundlagen

Die Ausgabe vom 24.09.2020 des Agent-Letters der Versicherungsagenten berichtet von der ersten Sitzung nach der Sommerpause des Nationalrates, unter anderem vom Beschluss der zwei Novellen – des Epidemiegesetzes 1950 (EpiG) und des COVID-19-Maßnahmengesetzes (COVID-19-MG).

Zur Ausgabe 24.09.2020

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

In der Ausgabe vom 18.09.2020 des Agent-Letters der Versicherungsagenten erhalten Sie Informationen zu den Verschärfungen der Sicherheitsmaßnahmen ab dem 21.9.2020.

Zur Ausgabe 18.09.2020

In der Ausgabe vom 26.08.2020 des Agent-Letters der Versicherungsagenten erhalten Sie Informationen zu den Förderrichtlinien für die „2. Phase des Fixkostenzuschusses“ und zum „InvestitionsprämienG„.

Zur Ausgabe 26.08.2020 und zum Factsheet

In der Ausgabe vom 23.07.20 des Agent-Letters der Versicherungsagenten finden Sie Informationen zum Thema „5. EU-Geldwäsche Richtlinie in Österreich in der Gewerbeordnung umgesetzt „

Zur Ausgabe 23.07.20

In der Ausgabe vom 08.07.2020 des Agent-Letters der Versicherungsagenten finden Sie Information zum Thema „Investitionsprämiengesetz 2020 und Konjunkturstärkungsgesetz 2020 „ und „Die „Grüne Versicherungskarte“ wird weiß“.

Zur Ausgabe 08.07.20

Erfolg: Weiterbildungsverpflichtung gilt im Jahr 2020 auch bei 100 % vereinfachtem Lernen als erfüllt

Liebe Salzburger Versicherungsagenteninnen, Liebe Salzburger Versicherungsagenten,

die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD und ihre Umsetzung im nationalen Recht haben eine Weiterbildungsverpflichtung für Versicherungsvermittler eingeführt, um „ein angemessenes Leistungsniveau aufrechtzuerhalten, das den von ihnen wahrgenommenen Aufgaben und dem jeweiligen Markt entspricht“. Mit den §§ 2 bzw. 3 des Lehrplans der Versicherungsagenten wurde das Verhältnis der Anteile zwischen Präsenzveranstaltungen und sogenanntem „vereinfachtem Lernen“ wie zB Webinaren festgelegt, welches „ausgewogen“ sein soll.

Vor dem Hintergrund einer nie dagewesenen Situation, die COVID-19 mit dem Lockdown und anderen Einschränkungen herbeigeführt hat, wurde das Bundesgremium schon früh mit Umständen konfrontiert, die die Sicherstellung eines „ausgewogenen Verhältnisses“ im herkömmlichen Sinne konterkarieren. Bereits im April 2020 nahm Bundesobmann Horst Grandits erste Sondierungsgespräche zu Fragen möglicher Erleichterungen für unsere Mitglieder mit dem BMDW auf. Im August 2020 wurde dann nach kammerinterner Abstimmung mit den Maklern ein offizielles Schreiben mit einer rechtlichen Interpretation des Begriffes „ausgewogen“ an das Ministerium übermittelt.

Das BMDW als Aufsichtsbehörde folgt nun mit seinem Antwortschreiben der Rechtsansicht des Bundesgremiums der Versicherungsagenten, wonach für die besondere Situation in 2020 etwa unter Einbeziehung der (nicht ausreichend) vorhandenen Weiterbildungspräsenzangebote sowie des Alters oder des Gesundheitszustandes der Weiterbildungsverpflichteten auch Weiterbildung bis zu 100% in Form vereinfachten Lernens als „ausgewogenen Verhältnis“ zulässig ist.

Auszug Schreiben BMDW vom 29.9.2020:

Die Interpretation der beiden Fachverbände wird im Ergebnis unter der Maßgabe bestätigt, dass die Auslegung des Begriffes des „ausgewogenen Verhältnisses“ zwischen Präsenzveranstaltungen und Veranstaltungen des vereinfachten Lernens unter Einbeziehung der im jeweiligen Einzelfall real gegebenen bzw. angebotenen Möglichkeiten, etwa unter anderem auch unter Berücksichtigung etwa des Alters und des Gesundheitszustandes des jeweiligen Gewerbetreibenden zu erfolgen hat.

Lehrplan für Weiterbildung der VA

Was bedeutet das in der Praxis?

  • Bereits absolvierte Präsenzangebote gelten für 2020 weiterhin und können bei Bedarf mit freiwillig Präsenz (soweit vorhanden) oder vereinfachtem Lernen ergänzt werden.
  • Bereits absolviertes vereinfachtes Lernen kann für 2020 freiwillig mit Präsenz (soweit vorhanden), aber auch mit vereinfachtem Lernen ergänzt werden.
  • Noch keine Angebote wahrgenommen: Die gesamte Weiterbildung für 2020 kann in Form vereinfachten Lernens erfolgen.
  • Eine Übertragung von übererfüllten Weiterbildungsstunden in das Jahr 2021 ist nicht zulässig.

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass Weiterbildungsangebote in Form vereinfachten Lernens immer mit einer Lernerfolgskontrolle abschließen müssen. Für die Vorlage der Teilnahmebestätigungen gegenüber der Behörde ist gem. § 137b Abs. 3 GewO der Gewerbetreibende selbst verantwortlich. Formerfordernisse gibt es keine, jedoch sollten nach Auffassung des Bundesgremiums folgende wesentliche Inhalte abgebildet sein:

  • Name (verwechslungssicher)
  • Anzahl an Weiterbildungsstunden exkl. Pausen (1 Stunde entspricht 60 Min.)
  • absolviertes Modul 1 oder 2
  • abhängiger/unabhängiger Anteil
  • Datum der Weiterbildungsveranstaltung
  • Name des geeigneten Bildungsinstitutes (wenn nötig, mit verwechslungssicherem Filialstandort). Ob allenfalls ein erforderliches Gütesiegel des Institutes für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) vorliegt, kann vor Antritt der Weiterbildung hier überprüft werden.

Unser nächstes Webinar in Salzburg mit Ronald Felsner zum Thema „Digitale Optimierungen im Beratungsalltag von Versicherungsagenturen“ findet wie bereits angekündigt am 17. November 2020 ab 10:00 Uhr statt.

Herzliche Grüße

Ihr Obmann Alexander Schwarzbeck

Obmannwahl 2020

Am 07. Juli 2020 fand die konstituierende Sitzung der Versicherungsagenten in der Wirtschaftskammer Salzburg statt.

Unter der Wahlleitung von Sonja Sagmeister wählte der neue Ausschuss wieder Alexander Schwarzbeck als Obmann. Als Obmann- Stellvertreter wurden Alfred Huber und Karl Schnell gewählt.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Einladung zur Fragestunde

 
Durch die jüngsten Nachbesserungen beim Corona-Härtefallfonds sind nun praktisch auch alle Versicherungsagenturen anspruchsberechtigt. Auch beim Corona-Fixkostenzuschuss gab es Erweiterungen, die neue COVID-19 Investitionsprämie wird in Kürze beansprucht werden können. Um Sie möglichst kompakt mit anschaulichen Praxisbeispielen und unter Einbindung Ihrer persönlichen Fragen auf den neuesten Stand zu bringen, laden die Landesgremien der Versicherungsagenturen aus Salzburg und Tirol zu einer Corona-Fragestunde am

Donnerstag, dem 16. Juli 2020 um 13:00 Uhr (Dauer bis ca. 14:30 Uhr)

ein. Die Fachgruppenobmänner Alexander Schwarzbeck, Mag. Edgar Gius und Finanzexperte Ronald Felsner beantworten Ihre Fragen zur Auswirkung des Coronavirus auf Ihre tägliche Arbeit und Ihre finanzielle Situation in der Versicherungsagentur. Dabei wird speziell auf die neuen Regelungen des Härtefallfonds, des Fixkostenzuschusses, der COVID-19 Investitionsprämie und die damit verbundenen Verbesserungen für Versicherungsagenturen eingegangen. Die Informationen zu diesen Hilfsleistungen sollen Sie aber auch speziell bei der Beratung Ihrer Firmenkunden unterstützen. Weitere Themenschwerpunkte sind die IDD-Weiterbildungsverpflichtung, Kurzarbeit, Steuer- und Sozialversicherungsleistungen.

Zum Anmeldelink
Die Landesgremien der Versicherungsagenten Salzburg und Tirol möchte Sie in dieser für uns alle nie dagewesenen Situation unterstützen und übernehmen für Salzburger und Tiroler VersicherungsagentInnen die Kosten der Fragestunde.

Für die ordnungsgemäße Protokollierung der IDD-Stunden ist eine Registrierung (sofern noch nicht erfolgt) auf der Plattform www.meine-weiterbildung.at notwendig. Je nach Themen und Dauer der Veranstaltungen werden IDD-Stunden angerechnet, hierfür ist eine Online-Wissensüberprüfung nach dem Webinar erforderlich.

Allen Teilnehmern werden rechtzeitig vor Beginn der Fragestunde noch Infos zur Technik, der Registrierung und Kontaktdaten für etwaige Fragen zugeschickt.

Wichtiger Hinweis!!! Agenten, welche mit von Versicherungsunternehmen zur Verfügung gestellten Laptops arbeiten, können womöglich auf diesen Geräten das Webinar nicht verfolgen. Das liegt an IT-Einstellungen der Laptops, die vom Agenten nicht verändert werden können. Unseres Wissens betrifft das Laptops der Allianz und Helvetia Versicherung. Bitte diese Agenten auf private oder andere Geräte ausweichen. Für Tablets und Handys (nicht für PCs/Laptops) ist vorab eine APP zu installieren (GoToWebinar). UNIQA Geräte dagegen sollten funktionieren.

Sie können die Fragestunde auf einem PC / Laptop, Tablet oder theoretisch sogar auf einem Smartphone verfolgen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass aufgrund von technischen Kapazitäten lediglich eine begrenzte Anzahl an Personen an der Fragestunde teilnehmen kann und Anmeldeschluss Mittwoch, der 15. Juli 2020 ist.

Die Landesgremien der Versicherungsagenten Salzburg und Tirol wünschen Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit für Sie, Ihre Familie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!


Fachgruppentagung des Landesgremiums der Versicherungsagenten

Am Dienstag 07. Juli 2020, 15:30 Uhr, findet im Konferenzraum 1-3 der Wirtschaftskammer Salzburg, Julius-Raab-Platz 1 in 5027 Salzburg die Fachgruppentagung des Landesgremiums der Versicherungsagenten statt.

TAGESORDNUNG

1.       Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

2.       Delegierung der Fachgruppentagung an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 WKG

– Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss

– Beschlussfassung über Nachtragsvoranschlag

– Beschlussfassung in Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung nach sich ziehen

3.       Grundumlage 2021 – Beschlussfassung in unveränderter Höhe

4.       Allfälliges

Um Anmeldung wird gebeten. Per Post an: Wirtschaftskammer Salzburg, Landesgremium der Versicherungsagenten, Julius-Raab-Platz 1, 5027 Salzburg oder per Fax an 0662/8888-960253 oder per E-Mail an versicherungsagenten@wks.at

1. Präsenzseminar nach COVID-19 Pause

Am 16. Juni konnten die Salzburger Versicherungsagenten nach dreimonatiger Pause wieder ein Präsenzseminar unter strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften veranstalten. 😀

Mit Versicherungsvertragsrecht konnte KommR Martin Kirchmayr Akad Vkfm/ FDL nicht nur wieder die Ausbildungsserie der Salzburger Versicherungsagenten starten, sondern den rund 45 Teilnehmern auch interessante Einblicke in das Alltagsleben eines Versicherungsagenten mit seinen Gefahren und Aufgaben gewähren.

Unsere Salzburger Versicherungsagenten nahmen das Angebot des persönlichen Austausches sehr gerne an. Ebenfalls Premiere hatte der Veranstaltungsort in Zell am See, da im Regelfall die Seminare in der Landeshauptstadt stattfinden. Gremialobmann Alexander Schwarzbeck hat 2019 viele Agenten im Bundesland besucht. Dabei wurde immer wieder der Wunsch geäußert, auch „Innergebirg“ Seminare abzuhalten und somit die weiten Anfahrten zu verkürzen. Mit dem neuen Seminarjahr wurde diesem Wunsch nachgekommen und sollen nun immer wieder Veranstaltungen für beide Module in unterschiedlichen Gauen unseres Bundeslandes angeboten werden.

Wichtige Informationen zu COVID 19 für Versicherungsagenturen

Liebe Salzburger Versicherungsagenten,

Versicherungsagenturen können ab 4. Mai 2020 vorzeitig wieder öffnen

In ihrer Pressekonferenz vom 21.4.2020 hat die Regierung ihren neu adaptierten Fahrplan zur Wiedereröffnung von Betrieben präsentiert. Unter dem Vorbehalt, dass die Infektionszahlen auch nach der Öffnung der ersten Welle im Handel vom 14.4.2020 weiter sinken, sieht der Öffnungsplan auch eine vorzeitige Öffnung aller Dienstleistungsbetriebe vor, mit Ausnahme von Freizeit-, Gastronomie- und Tourismusbetrieben.

Unter der Einhaltung der entsprechenden Hygienemaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Desinfektion, Sicherheitsabstand) dürfen damit alle Versicherungsagenturen ab dem 1. Mai, d.h. nach dem Feiertag und dem Wochenende faktisch am 4. Mai, ihre Dienstleistungen wieder anbieten.

Die Ausgangsbeschränkungen bleiben bis zum 30.4.2020 aufrecht, das weitere Vorgehen wird am 28.4. konkretisiert.

Sobald die entsprechende Verordnung vorliegt, werden wir diese auf www.dieversicherungsagenten.at veröffentlichen.

Hierzu gibt es jedoch klare Regeln und dürfen wir um strikte Einhaltung ersuchen.

  • In den Agenturen, und auch in den Warteräumen, befinden sich nicht mehr als 1 Antragsteller/in pro 20m² und ist dies durch Zugangskontrollen sicherzustellen 
  • Der Abstand von mindestens 1 Meter zwischen anwesenden Personen wie auch Beschäftigten muss eingehalten werden 
  • Sämtliche anwesenden Personen (Beschäftigte wie Kunden) müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 
  • Eine geeignete Händedesinfektion für alle Personen ist sicherzustellen 
  • Oberflächen müssen regelmäßig mit Desinfektionsmitteln gereinigt werden 

Ebenso eindringlich darf ich daran appellieren, sich an diese Regelungen strikt zu halten. Dies sind Vorgaben der Republik und werden Vergehen mit massiven finanziellen Strafen geahnt.

Start Phase 2 des Härtefall-Fonds

Knapp 130.000 Anträge auf Soforthilfe für Selbstständige wurden in der der ersten Phase des Härtefallfonds österreichweit von der Wirtschaftskammer rasch und unkompliziert abgewickelt. Etwa 110 Mill. € wurden bereits ausgezahlt. Ab kommenden Montag, 20. April, beginnt die zweite Phase des mit insgesamt 2 Mrd. € dotierten Härtefallfonds. Unter wko.at/haertefall-fonds können bis 31. Dezember 2020 die Fördermittel mit einem Online-Formular beantragt werden. Damit endet gleichzeitig die Möglichkeit der Beantragung für die erste Phase (Beantragung noch bis Freitag, 17. April möglich).

Für Fragen zu den Kriterien und zur Antragstellung stehen Ihnen die Experten der WKS unter der Hotline 0662/8888, Dw. 999 zur Verfügung. Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit, Ihre Fragen schriftlich per E-Mail (haertefall-fonds@wks.at) an unsere Experten zu richten.

Weitere Informationen zu Phase 2 des Härtefallfonds

Corona-Hilfsfonds

Nach dem Härtefallfonds, der in kürzester Zeit erstellt und verbessert wurde, dem Kurzarbeits-Paket der Sozialpartner und der Bundesregierung, den bisher gegebenen Garantien und Steuerstundungen, und anderen begleitenden Maßnahmen wird nun ein wirksames und flexibles Paket an Garantien und Zuschüssen aufgelegt, das die Liquidität sichert und die Schäden der Krise weitgehend ersetzt. Der Corona-Hilfsfonds besteht im Wesentlichen aus zwei Instrumenten:

1. Kreditgarantie der Republik

• Die Garantie der Republik in Höhe von 90% für Betriebsmittelkredite sorgt für rasche Verfügbarkeit von Liquidität. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre und kann mit einer Sondergenehmigung um weitere fünf Jahre verlängert werden. Der Kredit kann drei Monatsumsätze bzw. höchstens 120 Mill € umfassen. Zur Anwendung kommt ein Kreditzinssatz von 1% sowie Garantieentgelte, die von der EU festgesetzt werden und je nach Größe des Unternehmens und Laufzeit der Garantie zwischen 0,25% und 2% betragen. Die Antragstellung ist ab 8. April über die jeweilige Hausbank möglich.
• Voraussetzung: Die Geschäftstätigkeit und der Liquiditätsbedarf muss in Österreich erfolgen.
• Aktiengesellschaften, die die Kredite in Anspruch nehmen, dürfen während der Laufzeit nur stark beschränkt Bonuszahlungen an die Vorstände leisten oder Aktienrückkäufe tätigen. Ebenso gilt ein einjähriger Auszahlungsstopp für Dividenden (von 16.3.2020 – 16.3.2021).

2. Steuerfreier, nicht rückzahlbarer Betriebskostenzuschuss

Anspruchsberechtigt sind Betriebe, die durch die Corona-Krise einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 % zu verzeichnen haben. Der Zuschuss soll anfallende Fixkosten (Betriebskosten, Mieten, Leasingraten, Versicherungen, Zinsen (wenn diese nicht vom Moratorium erfasst sind), Lizenzkosten, Internet- und Telefonkosten, Unternehmerlohn und vertragliche Zahlungsverpflichtungen, die unkündbar oder betriebsnotwendig sind) aber auch Kosten für verderbliche und saisonale Waren abfedern, deren Wert aufgrund der Krise um mehr als 50% gesunken sind. Der Zuschuss ist mit maximal 90 Mill € gedeckelt und richtet sich nach der Höhe des Corona bedingten Umsatzrückgangs:

– 40% bis 60% Umsatzeinbruch: 25% Zuschuss
– 60% bis 80% Umsatzeinbruch: 50% Zuschuss
– 80% bis 100% Umsatzeinbruch: 75% Zuschuss

Sowohl den Umsatzeinbruch als auch den Betrag der relevanten Fixkosten muss ein Steuerberater oder ein Wirtschaftsprüfer bestätigen. Die Registrierung ist von 15. April bis 31. Dezember 2020 über das Online-Tool der aws möglich. Die Abrechnung kann erst mit Ende des Wirtschaftsjahres erfolgen.

Die neuen Instrumente aus dem Corona-Hilfsfonds sind auch mit anderen Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung, wie der Kurzarbeit oder dem Härtefallfonds kombinierbar.

 Informationen der Wirtschaftskammer Österreich

Mietzinsminderung oder Entfall?

Die Rechtsmeinungen in der Frage einer Mietzinsminderung oder dem Entfall der Mietzinszahlungsverpflichtung wegen behördlich verhängten Betretungsverbots über das Geschäftslokal gehen davon aus, dass aufgrund der aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung voraussichtlich eine Mietzinsminderung bzw. mitunter auch der gänzliche Mietzinsentfall für die Dauer der Beschränkung durchsetzbar wäre.

Zu beachten ist, dass die gesetzlichen Regelungen nicht zwingend sind und vertraglich geändert werden können. Es ist daher in jedem Einzelfall zu überprüfen, ob und inwieweit hier im jeweiligen Bestandsvertrag vom gesetzlichen Modell abgewichen wurde. Ferner bleibt abzuwarten, ob die unabhängigen Gerichte der obigen Rechtsauffassung folgen werden. 

Mein Appell: Reden Sie mit Ihrem Vermieter und versuchen Sie hier gemeinsam eine Lösung zu finden. Wir raten eindringlich davon ab, den Mietzins einfach nicht zu bezahlen.

Nähere Informationen und ein Musterschreiben finden Sie hier unter Punkt 3.

Kurzarbeit Ihrer Mitarbeiter:

Sollten Sie angestellte Mitarbeiter haben, so kann mit diesen ein Kurzarbeitsmodel vereinbart werden. Kurzarbeit ist die vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit. Mit diesem Modell können die Arbeitskosten für Sie als Unternehmer temporär gesenkt werden. Dieses Modell steht allen Unternehmer offen. Förderbar sind: alle Arbeitnehmer, Lehrlinge (wenn von der Sozialpartnervereinbarung umfasst), Teilzeitbeschäftigte.

KEINE Kurzarbeitshilfe erhalten geringfügig Beschäftigte, freie Dienstnehmer sowie insolvente (im Konkurs- oder Sanierungsverfahren) befindliche Unternehmen.

Detaillierte Informationen und Formulare finden sie auf folgenden Seiten: www.wko.at/service/corona-kurzarbeit.html oder www.ams.at 

Aus- und Weiterbildung:

Hinsichtlich der Weiterbildung sind derzeit alle Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt. Wir vom Gremium der Versicherungsagenten sind jedoch bemüht für die bereits gebuchten Vorträge im Bundesland Ersatztermine zu finden.

TIPP: Warten Sie nicht bis zum Herbst mit Ihrer Ausbildung. Hier kann es Aufgrund der derzeitigen Situation zu Kapazitätsengpässen kommen. Nutzen Sie im Homeoffice die Möglichkeit der Onlineweiterbildung. Die passenden Kurse finden sie auf www.meine-Weiterbildung.at

Bundesgremialobmann KommR Horst Grandits hat hinsichtlich der aktuellen Situation zu Corona in Bezug auf die Weiterbildungsverpflichtung für Agenten bereits Kontakt zu MMag. Trojer (BMDW) aufgenommen.

Derzeit möchte er den Monat April noch abwarten, bevor eine Entscheidung seitens des BMDW getroffen wird.

Für uns alle wünsche ich mir, dass wir gesund bleiben. Halten Sie sich an die Ausgangshinweise und die Verhaltensregeln der österreichischen Bundesregierung. 

Kaufen Sie Ihr Produkte Regional und verzichten sie auf die Onlineplattformen div. Anbieter welche nicht in Österreich steuerpflichtig sind. Viele dieser Kleinunternehmen sind unsere Kunden und gleiches Denken sowie Zusammenhalt sichert unsere gemeinsame Zukunft.

Bleiben Sie gesund 

Ihr Obmann

Alexander Schwarzbeck 

So geht Facebook! Teil 1 der neuen Facebook-Serie

Alexander Schwarzbeck, Landesgremialobmann der Salzburger Versicherungsagenturen, über erfolgreiche Facebook-Auftritte in der Branche

Soziale Medien sind in den vergangenen zehn Jahren zu einer der bedeutendsten Kommunikationsmöglichkeiten geworden. Der Platzhirsch unter den angesagten Plattformen ist Facebook. Von Experten seit vielen Jahren totgesagt, erfreut es sich weiterhin größter Beliebtheit. Aktuell nutzen etwa 2,5 Milliarden Menschen aktiv dieses Netzwerk, Tendenz weiter steigend. Doch wie können Sie dieses Medium für Ihren Erfolg echt sicher nutzen?

Im ersten Teil unserer neuen Facebook-Serie haben wir Alexander Schwarzbeck, Landesgremialobmann der Salzburger Versicherungsagenturen, interviewt.

Du bist mit Deiner Agentur schon fast fünf Jahre auf Facebook vertreten. Was kannst Du darüber berichten?
Die Idee war, die Popularität des Mediums Facebook einfach zu nutzen, um Kunden und Interessenten über relevante Neuigkeiten zu informieren. Aus der Idee wurde dann ein Projekt, an dem alle gemeinsam gearbeitet haben.

Wie meisterte das Team diese neue Herausforderung?
Naja, gänzlich neu kann man nicht sagen. Schließlich hatten viele von uns schon davor einen privaten Account. Dennoch war das Ganze eine große Umstellung. Es ist schon ein Unterschied, ob man privat ab und zu online ist, oder ob man Inhalte liefern muss. Als die Seite online ging, gab es kein Zurück mehr, von da an mussten wir liefern. Wir starteten mit leichten Wohlfühlthemen. Nach und nach konnten wir dann Fans für uns gewinnen. Aus dem einfachen Tun wurde eine spannende Routine. Immer wieder entstanden im Team neue Ideen.

Fällt Euch die Themensuche schwer?
Nein, eigentlich nicht. Es passiert so viel Interessantes rund um uns, dass wir immer Inhalte parat haben. Unser Partner UNIQA liefert auch wertvolle Inhalte, die wir gerne teilen. Dabei finden nicht alle gleich viel Anklang, aber das ist ganz normal. Davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Ich denke, dass wir das in Summe ganz gut machen, auch wenn wir uns immer wieder an der Nase nehmen müssen, um die Kontinuität gewährleisten zu können.

Würdest Du anderen Agenturen den Schritt in Richtung eigene Facebook-Seite empfehlen?
Auf jeden Fall. Trotz mehr als zwei Milliarden Nutzer bietet dieses Medium immer noch viel Raum für direkten Kontakt mit den Menschen. Wir sind auf diese Weise stets präsent und können über unsere Arbeit einfach und schnell berichten. Unsere Kunden erhalten unkompliziert und ohne viel Aufwand aktuelle Tipps und Neuigkeiten aus der Branche. Welches Medium kann das sonst?

Kannst Du den Lesern ein paar Tipps geben, wie der Start einer neuen Facebook-Seite gelingen kann?
Wichtig ist, keine Angst vor Facebook zu haben. Wenn man ein paar essenzielle Regeln einhält, kann im Grunde nicht viel schiefgehen. Entscheidend ist auf jeden Fall das klare Bekenntnis zu diesem Medium. Wer eine eigene Seite ins Netz stellt, muss diese auch regelmäßig befüllen und aktuell halten. Das gelingt uns leider auch nicht immer. Wenn man aber ein wenig Gefühl für kurze und natürlich fehlerfreie Texte hat, ist der Erfolg so gut wie sicher. Ich würde auf jeden Fall vor dem Start andere Seiten beobachten. Da kann man viel über Facebook lernen. Im Internet findet man zudem jede Menge Tipps zum Anlegen der Seite und zum Posten.

Lieber Alexander, vielen Dank für das Interview!

(Interview aus der Mitgliederzeitung 01/20)

Was sagen die Experten zur Digitalisierung?

Arno Schuchter, Generali Vorstand für Vertrieb und Marketing, stand dem Echt. Sicher. Sein. Redaktionsteam Rede und Antwort zum Thema Digitalisierung.

Sehen Sie die Digitalisierung in der Versicherungsbranche positiv?
Ja, sehr sogar. Denn die Digitalisierung hat maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung des Versicherungsgeschäfts. Über alle Vertriebswege werden Versicherungslösungen noch besser an den Kundenbedarf angepasst und mit innovativen Services sowie Präventions- und Assistance Angeboten kombiniert. Darüber hinaus tragen Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung wesentlich dazu bei, Services und Abläufe zu vereinfachen und Komplexitäten nachhaltig zu reduzieren. Der Verwaltungsaufwand für unsere Vertriebspartner wird dadurch reduziert und sie gewinnen mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich für ihre Kunden.

Glauben Sie, brauchen die Kunden der Zukunft noch Versicherungsagenten vor Ort? Steigt durch Onlineangebote der Druck auf die Versicherungsagenten?
Auch wenn sich die Art der Kommunikation verändert hat, so bin ich fest davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt vom Versicherungsagenten zum Kunden weiterhin ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein wird. Online Abschlüsse entwickeln sich am heimischen Markt nur langsam und vorrangig bei einfachen Produkten. Der Vertrieb wird auch künftig primär persönlich erfolgen. Emotionale Themen wie die Absicherung des eigenen Lebens oder der Gesundheit sind in einem Gespräch von Mensch zu Mensch besser aufgehoben als auf einer Internetplattform.

Wie wichtig ist für Sie der Onlineauftritt der Agenturen mit Schadensformular etc.?
Eine regionale und digitale Präsenz sind gleichermaßen bedeutend, damit der Kunde seinen bevorzugten Vertriebsweg auswählen kann. Viele Kunden sind mittlerweile „hybrid“. Sie wollen zum Beispiel bei einer Beratung den persönlichen Kontakt, aber einfache Geschäftsfälle auch gerne mal digital erledigen. Wesentlich ist, dass der Einsatz neuer Technologien für Kunden und Agenten einen Mehrwert bringt.

Danke für das Interview!

(Interview aus der Mitgliederzeitung 01/20)