Wer für den Krankheitsfall oder einen Unfall vorsorgt, kann ruhig in die Zukunft blicken.
Mehr als die Hälfte der rund 800 000 Unfälle, die sich in Österreich durchschnittlich pro Jahr ereignen, passieren im Haushalt oder in der Freizeit. Ca. 200 000 Personen pro Jahr müssen zum Beispiel allein nach Sportunfällen in österreichischen Krankenhäusern behandelt werden. Und es sind nicht unbedingt nur sog. Risikosportarten, wie etwa Paragleiten oder Canyoning, sondern vermeintlich ungefährliche sportliche Aktivitäten, wie Fußballspielen, Schifahren, Laufen oder Radfahren, bei denen oft schwere Unfälle passieren können. Die Wenigsten wissen, dass in diesen Fällen der Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung stark eingeschränkt ist.
„Wenn man sich in der Freizeit verletzt, ist man von gesetzlicher Seite nur durch die Krankenversicherung geschützt. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Arbeitsunfälle bzw. Unfälle auf dem Weg zur und von der Arbeit ab“, erläutert Engelbert Löcker, der Obmann des Landesgremiums der Versicherungsagenten in der Wirtschaftskammer Salzburg. „Eine private Unfallversicherung ist eigentlich für jeden zu empfehlen“, rät Löcker.
Eine private Unfallvorsorge kann zwar den Unfall nicht ungeschehen machen, aber sie schützt zumindest vor den finanziellen Folgen eines Unfalls, die im konkreten Fall enorm hoch sein können. Allein die Kosten für die Hubschrauberbergung bei einem Bergunfall oder ein medizinisch notwendiger Transport per Ambulanzflug nach Österreich nach einem Unfall im Ausland können ganz schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen und sind durch die gesetzliche Sozialversicherung nicht gedeckt.
Besonders hart trifft es oft junge Menschen. So können etwa Kinder vor dem Schuleintritt im Fall eines Unfalls mit überhaupt keiner Leistung rechnen. Und auch für Schüler und Studenten gilt der Sozialversicherungsschutz nur während des Schulbetriebes und auf dem Schulweg.
Auch bei Krankheit werden die Vorteile einer zusätzlichen privaten Vorsorge schnell deutlich. Es wird zwar nicht gerne ausgesprochen, dass es eine „Zwei-Klassen-Medizin“ gibt. Faktum ist aber auch, dass allein schon die Festlegung des nächstmöglichen Operationstermins eine Frage nach einer allfälligen Zusatzversicherung auslöst. Über eine Million Österreicher verfügen bereits über eine private Krankenzusatzversicherung, die gegenüber dem gesetzlichen Mindestschutz viele Vorteile hat. Die Sonderklasse in einem öffentlichen Spital bietet zum Beispiel neben der Unterbringung in Zweibettzimmern zumeist freie Menüwahl, freie Besuchszeiten und oft auch die Möglichkeit der Begleitung kranker Kinder durch die Mutter.
Welche Versicherung ist nun aber die richtige, ganz auf die persönlichen Bedürfnisse und Lebensumstände abgestimmt? Bei der Auswahl der richtigen Vorsorgemöglichkeit ist ein Gespräch mit einem Versicherungsagenten hilfreich. Niemand will zu viel für seine Versicherung ausgeben. Andererseits soll aber auch das Risiko optimal abgedeckt sein. Ein Versicherungsagent kennt die Varianten der Angebote der Versicherung, mit der er zusammenarbeitet. Er berät Sie gerne. Ein Versicherungsagent arbeitet auch in Ihrer Nähe. Lassen Sie Ihre Polizzen überprüfen. Es lohnt sich bestimmt.



